Der erste Schnee!!!!!!!!!!!
Unglaublich, aber wahr! Gestern fiel der erste Schnee- und nicht zu wenig. Auch wenn er nicht liegen geblieben ist, war es unglaublich schön den Schneeflocken beim Tanzen zu zusehen! Ich habe auch gleich meine Fellmütze angezogen- vielen, lieben Dank an dieser Stelle an alle lieben Menschen, die sie mir geschenkt haben. Als wir abends wieder mit einer bunten, internationallen Truppe in der Sauna waren, haben mich einige gefragt, wo ich die Mütze her habe. "Von meinen Freunden.", antortete ich. Daraufhin bekam ich zu hören: "Ich will auch solche Freunde haben- wo gibt's die?"
Diesen Sonntag haben drei Deutsche, eine Italienerin, zwei Kasachen und ich an einem russischen Marathon teilgenommen. Die Betonung fällt auf "russischen", weil der Marathon einfach kein Marathon war. Es war mehr ein Orientierungslauf, der in einem gekennzeichneten Gebiet mitten in der Taiga, etwa 40 km von Tomsk entfernt, stattgefunden hat. Ziel jeder Gruppe war es so viele KPs wie möglich zu finden, ein Foto zum Beweis zu schießen und rechtzeitig bis 20.00 Uhr wieder im Finish zu sein.
Ach, genau, Orientierung: Man sollte hier für fähig sein Karte und Kompass zu nutzen. Die zwei Kasachen hatten uns versprochen, dass es kein Problem wäre die KPs zu finden. Aber anstatt auf Pfaden und Trampelwegen zu den KPs (die Russen nennen sie überigens wortwörtlich Kontrollpunkt) zu gelangen, sind wir öfters mal durch's Moor oder quer feldein gestapft. War super lustig- aber dieser Meinung waren nicht alle :)
Vor dem Marathon mussten wir uns erkundigen, wie wir uns verhalten müssen, wenn wir auf einen Bären treffen. Wir sollen singen und laut sein, damit ein Bär rechtzeitig uns wahrnimmt und Abstand zu uns hält. Kommt es zu einem Aufeinadnertreffen sollen wir uns so groß wie möglich machen, also die Jacken ausbreiten. Wir sollen auf keinen Fall weglaufen oder auf einen Baum klettern. Zur Prävention haben wir einfach mal zwei Kilo Böller und Spraydosen mit Knallern mitgenommen und sie immer wieder im Wald gezündet. Sylvester in der Taiga!
Das war der letzte KP- dachten wir. Den eigentlichen Finish-KP haben wir einfach mal ignoriert und waren schon auf dem Weg zum Bus, als wir eine Gruppe trafen und sie uns nach dem Lagerfeuer beim Finish-KP fragte. Ah, oh, gut! So sind wir wieder zurück in den Wald um Finish-KP gelaufen und wurden nicht disqualifiziert. Alles in allem sollten wir 15 KPs auf einer Distanz von 25 km finden. Davon haben wir 13 KPs und geschätzte 30 km geschafft.
Geil war es!!
Unglaublich, aber wahr! Gestern fiel der erste Schnee- und nicht zu wenig. Auch wenn er nicht liegen geblieben ist, war es unglaublich schön den Schneeflocken beim Tanzen zu zusehen! Ich habe auch gleich meine Fellmütze angezogen- vielen, lieben Dank an dieser Stelle an alle lieben Menschen, die sie mir geschenkt haben. Als wir abends wieder mit einer bunten, internationallen Truppe in der Sauna waren, haben mich einige gefragt, wo ich die Mütze her habe. "Von meinen Freunden.", antortete ich. Daraufhin bekam ich zu hören: "Ich will auch solche Freunde haben- wo gibt's die?"
Diesen Sonntag haben drei Deutsche, eine Italienerin, zwei Kasachen und ich an einem russischen Marathon teilgenommen. Die Betonung fällt auf "russischen", weil der Marathon einfach kein Marathon war. Es war mehr ein Orientierungslauf, der in einem gekennzeichneten Gebiet mitten in der Taiga, etwa 40 km von Tomsk entfernt, stattgefunden hat. Ziel jeder Gruppe war es so viele KPs wie möglich zu finden, ein Foto zum Beweis zu schießen und rechtzeitig bis 20.00 Uhr wieder im Finish zu sein.
Ach, genau, Orientierung: Man sollte hier für fähig sein Karte und Kompass zu nutzen. Die zwei Kasachen hatten uns versprochen, dass es kein Problem wäre die KPs zu finden. Aber anstatt auf Pfaden und Trampelwegen zu den KPs (die Russen nennen sie überigens wortwörtlich Kontrollpunkt) zu gelangen, sind wir öfters mal durch's Moor oder quer feldein gestapft. War super lustig- aber dieser Meinung waren nicht alle :)
Vor dem Marathon mussten wir uns erkundigen, wie wir uns verhalten müssen, wenn wir auf einen Bären treffen. Wir sollen singen und laut sein, damit ein Bär rechtzeitig uns wahrnimmt und Abstand zu uns hält. Kommt es zu einem Aufeinadnertreffen sollen wir uns so groß wie möglich machen, also die Jacken ausbreiten. Wir sollen auf keinen Fall weglaufen oder auf einen Baum klettern. Zur Prävention haben wir einfach mal zwei Kilo Böller und Spraydosen mit Knallern mitgenommen und sie immer wieder im Wald gezündet. Sylvester in der Taiga!
| Alle schon ziemlich k.o. |
Das war der letzte KP- dachten wir. Den eigentlichen Finish-KP haben wir einfach mal ignoriert und waren schon auf dem Weg zum Bus, als wir eine Gruppe trafen und sie uns nach dem Lagerfeuer beim Finish-KP fragte. Ah, oh, gut! So sind wir wieder zurück in den Wald um Finish-KP gelaufen und wurden nicht disqualifiziert. Alles in allem sollten wir 15 KPs auf einer Distanz von 25 km finden. Davon haben wir 13 KPs und geschätzte 30 km geschafft.
Geil war es!!
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