Ausfluege in die Taiga
Die letzten zwei Wochen waren mit vielen Aktivitaeten und Ausfluegen gefuellt:
1. Ein Marathon - das ist der zweite Orientierungslauf, an dem ich teilnehme
2. Eine transsibirische Eisenbahnfahrt vorbei am Baikalsee bis nach Ulan-Ude
3. Ein Kletterwochenende - inklussive Zelten im Schnee
Der Orientierungslauf fand zwei Tage und eine Nacht lang statt und hatte so seine Pros und Contras. Die verschneite Landschaft bot mit Waeldern, Suempfen, Doerfern und Seen viel Abwechslung. Die KPs, Kontrolpunkte, waren zwar schwer zu finden- vorallem nachts, aber um so mehr hat man sich ueber jeden Fund gefreut. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich 14 Stunden am Stück gelaufen! Problematisch war hingegen der Gruppezusammenhalt. Zum einen hatten wir unterschiedliche Erwartungen vom Orientierungslauf. Waehrend zwei Meadels , Poljana und Elena, einfach Spazieren gehen wollten, waren ein Ivan und ich ambitioniert so viele KPs wie moeglich zu sammeln. Andrej wollte einfach nur ueberleben. Anfangs hab ich versucht die Gruppe zu motivieren, war dann spaeter Krankenschwester fuer Andrej, der koerperlich total am Ende war. Zum anderen waren die zwei Maedels ans sich schwierig, weil sie sich von Andrej alles tragen lassen haben, Essen und Trinken von uns anderen dreien geschnorrt haben und allgemein eher zur schlechten Launa begetragen haben. Vor dem naechsten Orientierungslauf check ich erst mal die Leute!
Als naechstes moechte ich vom Kletterwochenende erzeahlen. Dieses Wochenende war sehr witzig und anstrengend zu gleich. Auf der Hinfahrt haben vier Jungs und ich die Elktritschka verpasst, weil irgendjemand sich um 15 min in der Abfahrtszeit vertan hatte. Nach einer unbequemen Nacht am Bahnhof, sind wir 10 km bis zum Camp gelaufen, haben kaputte Sommerzelte aufgebaut und ein riessiges Lagerfeuer gemacht. Also manchmal hab ich hier den Eindruck, dass nichts geplant und nichts vorbereitet wird. Der Kletterverein, der das Wochenende orgenisiert hat, entleiht Zelte, die wohl im kaputten Zustand zurueckgegeben werden. So kam es, dass wir in Zelten mit nicht schliessenden Reissverschluessen und mit 1 m langen Loechern in 40 cm Schnee uebernachtet haben. Es ist auch ueblich, dass 6 Leute in nem 4-Mannzelt uebernachten. Um ehrlich zu sein: ich musste mich echt beherrschen, keinen anzubruellen.


Naja, sonst hatten wir viel Spass beim Klettern, Kochen, Holz hacken und abends Saufen :)
Am Montag hatte ich einen kleinen, emotionalen Ausbruch, als ich 8 organisatorische Dinge an der Uni und in der Stadt erledingen wollte. Im Grunde genommen waere alles innerhalb zwei Stunden erledigt gewesen- alldings hat nichts, aber auch gar nichts geklapllt. Entweder waren die Bueros unbegruendet unbesetzt, Computer mit bestimmten Programmen funktionierten nicht oder es gab keine ausgedruckten Formblaetter. Als ich daheim angekommen bin, hab ich einfach mal angefangen zu heulen :) Als meine Nachbarin ins Zimmer kam und mich fragen, was passiert sein, musste ich lachen. Klar, es war ja nichts passiert- ich hatte einfach kein Bock mehr auf Unzuverlaessigkeit, leere Versprechungen und Chaos. Mittlerweile vermisse ich die Saekretariate am KIT!
Die letzten zwei Wochen waren mit vielen Aktivitaeten und Ausfluegen gefuellt:
1. Ein Marathon - das ist der zweite Orientierungslauf, an dem ich teilnehme
2. Eine transsibirische Eisenbahnfahrt vorbei am Baikalsee bis nach Ulan-Ude
3. Ein Kletterwochenende - inklussive Zelten im Schnee
Der Orientierungslauf fand zwei Tage und eine Nacht lang statt und hatte so seine Pros und Contras. Die verschneite Landschaft bot mit Waeldern, Suempfen, Doerfern und Seen viel Abwechslung. Die KPs, Kontrolpunkte, waren zwar schwer zu finden- vorallem nachts, aber um so mehr hat man sich ueber jeden Fund gefreut. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich 14 Stunden am Stück gelaufen! Problematisch war hingegen der Gruppezusammenhalt. Zum einen hatten wir unterschiedliche Erwartungen vom Orientierungslauf. Waehrend zwei Meadels , Poljana und Elena, einfach Spazieren gehen wollten, waren ein Ivan und ich ambitioniert so viele KPs wie moeglich zu sammeln. Andrej wollte einfach nur ueberleben. Anfangs hab ich versucht die Gruppe zu motivieren, war dann spaeter Krankenschwester fuer Andrej, der koerperlich total am Ende war. Zum anderen waren die zwei Maedels ans sich schwierig, weil sie sich von Andrej alles tragen lassen haben, Essen und Trinken von uns anderen dreien geschnorrt haben und allgemein eher zur schlechten Launa begetragen haben. Vor dem naechsten Orientierungslauf check ich erst mal die Leute!
Als naechstes moechte ich vom Kletterwochenende erzeahlen. Dieses Wochenende war sehr witzig und anstrengend zu gleich. Auf der Hinfahrt haben vier Jungs und ich die Elktritschka verpasst, weil irgendjemand sich um 15 min in der Abfahrtszeit vertan hatte. Nach einer unbequemen Nacht am Bahnhof, sind wir 10 km bis zum Camp gelaufen, haben kaputte Sommerzelte aufgebaut und ein riessiges Lagerfeuer gemacht. Also manchmal hab ich hier den Eindruck, dass nichts geplant und nichts vorbereitet wird. Der Kletterverein, der das Wochenende orgenisiert hat, entleiht Zelte, die wohl im kaputten Zustand zurueckgegeben werden. So kam es, dass wir in Zelten mit nicht schliessenden Reissverschluessen und mit 1 m langen Loechern in 40 cm Schnee uebernachtet haben. Es ist auch ueblich, dass 6 Leute in nem 4-Mannzelt uebernachten. Um ehrlich zu sein: ich musste mich echt beherrschen, keinen anzubruellen.
Naja, sonst hatten wir viel Spass beim Klettern, Kochen, Holz hacken und abends Saufen :)
Am Montag hatte ich einen kleinen, emotionalen Ausbruch, als ich 8 organisatorische Dinge an der Uni und in der Stadt erledingen wollte. Im Grunde genommen waere alles innerhalb zwei Stunden erledigt gewesen- alldings hat nichts, aber auch gar nichts geklapllt. Entweder waren die Bueros unbegruendet unbesetzt, Computer mit bestimmten Programmen funktionierten nicht oder es gab keine ausgedruckten Formblaetter. Als ich daheim angekommen bin, hab ich einfach mal angefangen zu heulen :) Als meine Nachbarin ins Zimmer kam und mich fragen, was passiert sein, musste ich lachen. Klar, es war ja nichts passiert- ich hatte einfach kein Bock mehr auf Unzuverlaessigkeit, leere Versprechungen und Chaos. Mittlerweile vermisse ich die Saekretariate am KIT!
Ты просто по Германии соскучилась уже, видимо, вот и раздражительная стала! :)
AntwortenLöschenПочему про поездку по Транссибу ничего не написала?))