Krasnojarsk
Vor einer Woche sind Lucia, Laura, Ignat und ich mit der Transsib nach
Krasnojarsk, das als schönste Stadt Sibiriens gilt, gefahren. Die 12
Stunden Fahrtzeit ging mit Kartenspielen, Vorfreude haben und Schlafen
schnell vorüber. Nach unserem Check-in ins Hostel am Samstag Mittag ging es gleich weiter
in den "Nationalpark Stalbi", der zu den seltenen, geschützen Naturparks
Russlands gehört. Dementsprechend ist er auch bei den Einheimischen ein
beliebstes Wochenende- und Familienausflugsziel.
Insgesamt waren wir 5-6 Stunden im Park unterwegs und sind total hungrig in völliger Dunkelheit in die Stadt zurückgekehrt. Man, war das ein schöner Park!
Am Sonntag haben wir erst mal fett verschlafen und haben uns dann auf die Suche nach etwas Essbaren gemacht. Lauras Bein hatte die Wanderung nicht so gut überstanden, so dass wir die Stadtbesichtigung etwas ruhiger angegangen sind. Im Vergleich zu Novosibirsk bietet Krasnojarsk wirklich schöne Gebäude, allerdings ist meiner Meinung nach Irkutsk und Ulan-Ude um einiges sehenswerter. Da ist unserer badisches Staatstheater in Karlsruhe schöner als das in Krasnojarsk!!
Hier seht ihr das prachtvolle Gebäude des Bahnhofs und gleich danach ein paar administrative Gebäude. Beim zweiten Bild sollte euch die farbenfrohlockende Fassadengestaltung auffallen- mittlerweile find ich die Farbenpracht der Städte echt genial. Alles andere sieht in dem ganzen weißen Weiß einfach nach nichts aus :)
Der Big Ben von Krasnojarsk:
Der Spaziergang am Flussufer des Jenisei und eine erholsame Fotosession auf einer Liebesbank und beim Graffiti durfte natürlich nicht fehlen.
Tschechov, den ihr auf dem nächsten Bild seht, gehört zu den besten und bekanntesten Schriftstellern Russlands. Auch in Tomsk gibt es seine Büste als Andenken- nur sind deren Gesichtszüge frazenartig verzehrt. Als Tschechov zu seiner Zeit Tomsk besichtigt hatte, beschrieb er die Stadt als grässlichste Stadt Russlands. Zur "Vergeltung" wurde eine entstellte Büste ihm zu Ehren aufgestellt :P
Ja, und Lenin ist selbstverständlich immer gegenwärtig ...








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